Zahlungen und Auszahlungsabläufe
MyStake bietet für Zahlungen Karten, elektronische Geldbörsen und Kryptowährungen an. MiFinity erlaubt Auszahlungen ab 20 €; Banküberweisungen und mehrere Kryptoverfahren beginnen bei 50 €. Vor der Übertragung überprüft MyStake die Identität.
- Einzahlung per Karte
- Visa + Mastercard
- Auszahlung per MiFinity
- Ab 20 €
- Wochenobergrenze
- 7.500 €
Inhaltsverzeichnis
Einzahlungswege und Mindestbeträge
MyStake unterstützt für Einzahlungen mehrere Kartenverfahren, elektronische Zahlungsdienste und Kryptowährungen. Zum Angebot zählen Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, Apple Pay, Paysafecard und MiFinity. Für digitale Vermögenswerte stehen unter anderem Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Dogecoin, TRON und USDC zur Verfügung. Die Mindestsumme ist an das gewählte Verfahren gebunden: Bei Karten und elektronischen Geldbörsen liegt sie bei zwanzig Euro, bei einer Bitcoin-Einzahlung beginnt sie bei einem Euro. Die beiden Beträge zeigen, warum der Zahlungsweg bei derselben Kontowährung die untere Schwelle verändert.
| Verfahren | Mindesteinzahlung |
|---|---|
| Visa und Mastercard | 20 € |
| Skrill und Neteller | 20 € |
| Bitcoin | 1 € |
Kartenzahlungen laufen über das Kartenkonto und die Abwicklung des Kartennetzes. Bei elektronischen Geldbörsen wird die Zahlung innerhalb des jeweiligen Dienstes autorisiert. Kryptowährungen werden an eine bestimmte Netzwerkadresse übertragen und durch das jeweilige Netzwerk verarbeitet. Die verwendete digitale Werteinheit, das Netzwerk und eine gegebenenfalls verlangte Bestätigung bestimmen, wann eine Transaktion technisch abgeschlossen werden kann. Das Konto bei MyStake ordnet diese Buchung anschließend dem Guthaben zu.
Apple Pay und Paysafecard ermöglichen weitere Wege zur Einzahlung. Apple Pay verwendet eine hinterlegte Zahlungsmethode; Paysafecard beruht auf einem im Voraus bezahlten Guthaben. Bei MiFinity handelt es sich um einen elektronischen Zahlungsdienst. Für eine Auszahlung verwendet MyStake andere Verfahren als für manche Einzahlungen. Aus einer möglichen Kartenaufladung ergibt sich deshalb nicht automatisch eine Kartenauszahlung. Jeder tatsächlich verfügbare Zahlungsweg hat eigene Bedingungen bezüglich Betrag, Kontowährung und Prüfung.
Einzahlungsrahmen: Bereits beim Aufladen erhöht sich der Betrag, der anschließend für Wetten zur Verfügung steht. Feste persönliche Grenzen und Pausen zur Kontrolle des Wettverhaltens helfen, die Höhe neuer Einzahlungen im Verhältnis zu den eigenen Mitteln festzulegen. Einsätze können vollständig verloren gehen.
Die Zahlungsentscheidung hat bei digitalen Werten zusätzlich eine technische Dimension: Bitcoin, Ethereum und TRON arbeiten mit verschiedenen Netzen, während USDC eine digitale Werteinheit ist, die je nach verwendeter Infrastruktur übertragen wird. Eine falsche Zuordnung von Netzwerk und Empfangsadresse kann zu einer fehlgeschlagenen oder nicht rückholbaren Übertragung führen. Das ist eine Eigenschaft der Netzwerktechnik und verändert keine Wettquote. Bei einer Einzahlung in herkömmlicher Währung wird ein Geldbetrag in einer Kontowährung gebucht; bei einer Kryptoeinzahlung sind außerdem die Menge der digitalen Werteinheit und ein möglicher Umrechnungskurs relevant.
Auszahlungswege und Mindestbeträge
MyStake führt für Auszahlungen Banküberweisung beziehungsweise SEPA, MiFinity sowie Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Dogecoin, TRON, Tether und USDC. Bei MiFinity beginnt eine Auszahlung bei zwanzig Euro. Für SEPA, Bitcoin, Ethereum, Litecoin, TRON und USDC beträgt der Mindestbetrag 50 €. Die zugehörige Währung und der ausgewählte Übertragungsweg müssen bei einer Auszahlung zusammenpassen.
| Auszahlungsweg | Untergrenze |
|---|---|
| MiFinity | 20 € |
| SEPA, Bitcoin, Ethereum, Litecoin, TRON und USDC | 50 € |
Die Banküberweisung leitet eine Zahlung über das Bankensystem an ein benanntes Konto weiter. Eine Auszahlung an einen elektronischen Zahlungsdienst läuft über das dort geführte Nutzerkonto. Bei Kryptowährungen wird eine Transaktion über die Blockchain bestätigt. Diese Prozesse besitzen unterschiedliche technische Prüfstellen. Bei SEPA können bankinterne Buchungszeiten und arbeitsfreie Tage den Eingang bestimmen; eine Kryptotransaktion hängt unter anderem von Netzwerkauslastung und Bestätigungen ab.
Für eine Überweisung benötigt MyStake einen Empfänger, dessen Zahlungsdaten zur geprüften Identität gehören. Bei der Kontoprüfung kann ein zusätzlicher Nachweis der Anschrift angefordert werden. Bei einer Kartenprüfung verlangt MyStake Belege über die zur Einzahlung verwendete Karte, sofern die zuständige Prüfgruppe sie benötigt. Vor der Übertragung des Betrags steht damit die Zuordnung des Kontos zu einer Person und zum verwendeten Zahlungsweg.
Bei einer Auszahlungsanforderung unterhalb der Mindestgrenze entscheidet die Schwelle des ausgewählten Verfahrens über den Betrag. Eine Auszahlung zwischen den beiden Mindestwerten erfüllt die niedrigere MiFinity-Schwelle, aber nicht die höhere SEPA-Schwelle. Das verdeutlicht den Unterschied der Verfahren, ohne etwas über die Geschwindigkeit einer späteren Zahlung auszusagen. Die Verarbeitung einer Anfrage kann schon vor dem eigentlichen Banküberweisung oder Übertragung über das Kryptonetzwerk zusätzliche Zeit beanspruchen.
Prüfung vor der Auszahlung
MyStake prüft vor jeder Auszahlung die Identität. Die digitale Prüfung erfolgt mit Sumsub und verwendet ein Ausweisdokument sowie eine aktuelle Gesichtsaufnahme. Geeignet sind Reisepass, Personalausweis oder Führerschein. Bei einer Banküberweisung kommt ein Adressnachweis hinzu, etwa ein Kontoauszug oder eine Versorgungsrechnung mit Name und Anschrift. Dieser Beleg darf bei der Vorlage höchstens 90 Tage alt sein. Für eine angeforderte Kartenprüfung benötigt MyStake Aufnahmen der Kartenansichten, wobei die mittleren Kartenziffern und der Sicherheitscode verdeckt bleiben.

- Der Auszahlungsantrag legt das verwendete Verfahren, den Betrag und das Empfängerkonto fest. Die interne Zuordnung erfolgt vor der Weiterleitung des Geldes.
- Bei der Identitätsprüfung gleicht MyStake Ausweisdokument und aktuelle Gesichtsaufnahme über Sumsub ab. Für Bank- oder Kartenauszahlungen können zusätzliche Belege erforderlich sein.
- Während der Verifizierung kann MyStake den Auszahlungsbetrag bis zu drei Werktage zurückhalten. Vollständige digitale Unterlagen werden bei einfachen Prüfungen häufig binnen Minuten erfasst.
- Nach der Freigabe erfolgt die Übertragung auf das gewählte Ziel. Ein Kryptoübertragung dauert danach häufig fünf bis zehn Minuten; eine Banküberweisung kann weitere Bankarbeitstage beanspruchen.
Die mögliche Wartezeit bis zur Freigabe und die anschließende Transaktion sind zwei zeitlich aufeinanderfolgende Vorgänge. Wenn die Überprüfung länger dauert, verlängert sich auch der Zeitpunkt des tatsächlichen Geldeingangs. Bei fehlender Übereinstimmung von Name, Dokument oder Zahlungsangaben können Rückfragen erforderlich werden. Das erklärt, warum zwei Auszahlungen mit demselben Verfahren nicht zwingend am gleichen Kalendertag eintreffen.
Ein gültiger Identitätsnachweis enthält lesbare Angaben zur Person. Bei einer aktuellen Gesichtsaufnahme wird geprüft, ob das Gesicht zur Identität auf dem Ausweis passt. Ein Adressbeleg liefert dagegen Informationen zur Wohnanschrift und zum Datum der Ausstellung. MyStake beantwortet Fragen zu Prüfunterlagen beim Kundenservice, wenn Ausweis, Anschrift oder Karte überprüft werden. Bei einem technischen Problem mit einer Aufnahme ist der zuständige Kontaktkanal der Live-Chat oder die E-Mail-Adresse des Kundenservice.
Besonders bei Kryptowährungen entsteht häufig der Eindruck einer sofortigen Auszahlung, weil die Netzwerktransaktion nach Freigabe nur kurze Zeit beansprucht. MyStake führt aber auch bei diesen Verfahren seine Identitätsprüfung durch. Zudem setzt ein erfolgreicher Versand die richtige Empfangsadresse für die digitale Werteinheit und das benutzte Netzwerk voraus. Bankzahlungen benötigen stattdessen korrekte Bankverbindungsdaten und die Verarbeitung durch die beteiligten Banken.
Wochengrenzes, monatliche Höchstbeträge und Gebühren
Für MyStake gelten die Auszahlungshöchstwerte von 7.500 € pro Woche und 15.000 € pro Monat. Die Berechnung orientiert sich an erfolgreich ausgezahlten Beträgen. Dadurch sind bereits ausgeführte Zahlungen für die verbleibende Obergrenze maßgeblich. Ein beantragter Betrag wird erst im vorgesehenen Auszahlungsprozess übertragen; mehrere Anträge innerhalb desselben Zeitraums sind entsprechend an den Gesamtgrenzen zu messen.
- Wochenrahmen
- 7.500 € an erfolgreichen Auszahlungen
- Monatsrahmen
- 15.000 € an erfolgreichen Auszahlungen
- Bearbeitung vor Freigabe
- Bis zu drei Werktage bei einer Aussetzung zur Identitätsprüfung
Für einzelne Zahlungswege berechnet MyStake keine eigene Überweisungsgebühr. MyStake kann eine Gebühr von 20 % erheben, wenn eine Auszahlung beantragt wird, bevor eine Einzahlung mindestens einmal umgesetzt wurde. Diese Umsatzbedingung betrifft die Nutzung des eingezahlten Geldes. So kann bei einer Einzahlung über 100 € ohne ausreichenden Umsatz eine rechnerische Gebühr von 20 € entstehen. Bei 200 € wären es entsprechend 40 €.
Die eigentliche Transaktionsgebühr einer Bank oder eines Krypto-Netzes hängt von der jeweiligen Infrastruktur ab. Eine Anbietergebühr von 0 € bedeutet, dass dort kein zusätzlicher Betrag für die betreffende Übertragung berechnet wird. Ob externe Kosten anfallen, bestimmt die verwendete Zahlungsvereinbarung. Zahlungen in einer abweichenden Währung können außerdem einem Wechselkurs unterliegen, der von der Preisbildung des Zahlungsdienstes abhängt.
Der Wochenrahmen ermöglicht in vier Wochen rein rechnerisch vier einzelne Wochenobergrenzen, die Monatsgrenze setzt jedoch gleichzeitig einen eigenständigen Höchstbetrag. Deshalb können hohe Auszahlungen, die zeitlich in getrennte Wochen fallen, gemeinsam bereits die Monatsgrenze erreichen. Der Zeitraum ist für die Einordnung der Betragsgrenzen ebenso relevant wie die Höhe eines einzelnen Antrags. Das Geld steht nach der Buchung im externen Zahlungskonto und wird nicht erneut innerhalb der Wettplattform als Guthaben geführt.
Bei mehreren Zahlungsmethoden werden Obergrenzen üblicherweise auf die Summe der Auszahlungen eines Wettkontos bezogen, sofern ein Anbieter einen allgemeinen Kontorahmen festlegt. MyStake begrenzt die Gesamtsummen der Auszahlungen über eine Woche und über einen Monat. Eine einzelne Bankzahlung oder Blockchaintransaktion beschreibt dagegen nur einen Übertragungsweg. Die Kontrolle der bereits erfolgreich ausgezahlten Beträge erfolgt innerhalb des Abrechnungszeitraums.
Währungen und Übertragungenchritte
MyStake unterstützt als Kontowährungen unter anderem Euro, US-Dollar, britisches Pfund, australischen und kanadischen Dollar sowie brasilianischen Real. Bei digitalen Werten tauchen in den Zahlungsbedingungen Bitcoin, Ethereum, Litecoin, XRP, Bitcoin Cash, Tether, Monero und Dash auf. Außerdem sind USDC, Dogecoin und TRON weitere Kryptoverfahren. Der Kontowert und das tatsächlich versendete Zahlungsmittel können daher zwei verschiedene Einheiten sein.
- Fiatwährungen
- Euro (EUR), US-Dollar (USD), britisches Pfund (GBP), australischer Dollar (AUD), kanadischer Dollar (CAD) und brasilianischer Real (BRL)
- Digitale Werte
- BTC, ETH, LTC, XRP, BCH, USDT, XMR und DASH
- Weitere Übertragungswege
- USDC, Dogecoin und TRON
Bei einer Banküberweisung werden Bankkonto und Überweisungsbetrag miteinander verbunden. Das Bankensystem verarbeitet die Buchung auf Grundlage von Empfängerdaten, Währung und Buchungslauf. Bei einer Zahlung mit Bitcoin oder Ethereum ist stattdessen eine Adresse innerhalb eines Blockchain-Netzes erforderlich. Eine Übertragungsbestätigung zeigt den technischen Fortschritt der Transaktion, während die Kontobuchung bei MyStake den jeweiligen Guthabenstand abbildet.
Werden Euro in einen anderen Wert umgerechnet, hängen empfangene Menge und Wechselkurs zeitlich zusammen. Ein Betrag in Euro kann beispielsweise zum Zeitpunkt des Tausches einer bestimmten Menge Bitcoin entsprechen. Steigt oder fällt dessen Marktpreis danach, verändert sich der Gegenwert bei späterer Umrechnung. Bei einer Auszahlung in Kryptowährung können deshalb ein festgelegter Eurobetrag und eine Menge an digitalen Werteinheiten an unterschiedlichen Punkten der Verarbeitung stehen.
Der Zahlungsweg wirkt auch auf die Dokumentenprüfung: Für eine Banküberweisung fordert MyStake den Adressnachweis mit Name und Anschrift, für bestimmte Kartenfälle Aufnahmen der eingesetzten Karte. Ein allgemeiner Identitätsabgleich findet vor jeder Auszahlung statt. Durch die vorherige Zuordnung des Kontos können Überweisungen an einen eindeutig bestimmten Zahlungsempfänger erfolgen. Bei digitalem Geld übernimmt die Zieladresse die Rolle des technischen Empfängerkennzeichens.
Eine Transaktion kann nach der Freigabe im Zahlungsnetz abgeschlossen sein, während eine Zahlung im Empfängerkonto erst mit der nächsten Buchung sichtbar wird. Das gilt insbesondere für Bankarbeitstage, technische Prüfungen und Bestätigungsläufe. Die Angaben zu Sekunden, Minuten und Tagen beziehen sich deshalb jeweils auf den dafür benannten Vorgang: Sumsub-Verifizierung, interne Auszahlungssperre, Übertragung über das Kryptonetzwerk oder Bankbuchung.







